Hamburgs Weiterbildungsportal zur energetischen Gebäudeoptimierung gestartet
Mit dem Start des Bildungsportals www.handwerk-energieeffizienz.de erhalten Hamburger Handwerker erstmalig einen ganzheitlichen Überblick über alle Fortbildungsangebote rund um die energetische Gebäudeoptimierung.
Damit können sich Handwerker ab sofort schnell und umfangreich informieren, durch Nutzung welcher Angebote sie sich und ihre Mitarbeiter gezielt auf den neuesten Stand bringen können. Die zur Zeit 81 Qualifizierungsangebote mit Lehrgängen wie beispielsweise zum Gebäudeenergieberater oder zum Spezialist für Solarthermie-Systeme sind in verschiedene Bereiche wie Gebäudehülle oder Heizung unterteilt, können aber auch nach Begriffen gezielt durchsucht werden. Viele Angebote sind in Einzelmodule unterteilt, die aufeinander aufbauen und am Ende zu einem Fortbildungspass führen sollen. Handwerker ohne Internet-Zugang können die Fortbildungsbroschüre unter der Faxnummer 040 – 3590544464 bestellen.
Dazu Alexander Berthold, Projektkoordinator der Handwerkskammer Hamburg: „Bisher war es sehr aufwendig für die Inhaber von Handwerksbetrieben, die einzelnen Angebote zu recherchieren, zu vergleichen und zielführend zusammenzustellen. Mit unserem Portal und der Broschüre sparen sie viel Zeit und können sich auf die Inhalte konzentrieren.“
Mit dem Projekt Fortbildungsinitiative Handwerk & Energieeffizienz haben sich zunächst neun Hamburger Bildungsträger aus dem Handwerk darüber verständigt, das gesamte Angebot zu koordinieren und zentral und transparent zugänglich zu machen. Sie sehen, dass die Weiterbildung im Bereich der energetischen Gebäudeoptimierung für Handwerksbetriebe immer wichtiger wird, da die Nachfrage von Bauherren, Architekten und Immobilienbesitzern nach effizienten Lösungen und qualifizierten Betrieben stetig zunimmt. Als Gründe hierfür nennen Studien vor allem die noch vor kurzem sehr hohen Energiepreise und die ihnen gegenüberstehenden Förderprogramme der Länder und des Bundes, die Investitionen in energetische Gebäudeoptimierung zunehmend lukrativer machen.
Dazu Berthold: “Dieser Markt wächst und die Teilnehmer wollen Qualität. Sie verlangen nach hoher Qualifikation. Betriebe können hier sogar in der aktuell wirtschaftlich schlechteren Zeit viele gute Aufträge erhalten.“
Doch nicht nur die Handwerksbetriebe und ihre Innungen haben ein Interesse an einem verbesserten Angebot. Auch Stadt und Senat sehen die Weiterbildung und damit die Qualität im gebäudebezogenen Klimaschutz als Mosaikstein zum Erreichen der ehrgeizigen Klimaziele. Das Projekt ist Teil des Hamburger Klimaschutzkonzeptes 2007 – 2012 und wird gefördert durch die Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg.





